Wie du als professioneller Blogger deine Zeit sinnvoll einteilst, um die größten Erfolge zu erzielen

Von Walter Epp 40

Indien, 1921.

Ein kleiner Elefant wird von seiner Mama getrennt und entführt. Die Käufer binden den kleinen Elefanten an einen Pfahl im Garten.

Noch ist der kleine Riese zu schwach, um den Pfahl zu zertrümmern.

An diesem Pfahl verbringt der Elefant sein ganzes Leben bis er eines Tages so groß ist, dass er den Pfahl problemlos ausreißen könnte.

Doch er tut es nicht, weil er sich daran gewöhnt hat. Der Elefant weiß nicht, wie er seine Kraft nutzen soll.

So geht es vielen von uns: Sobald wir unseren regulären Job verlassen, um zu Bloggen, wissen wir nicht, wohin mit der Zeit.

Wir wissen nicht, wie wir unsere Zeit effektiv einsetzen können.

Mein Anfang als selbstständiger Blogger war die reinste Katastrophe

Ich habe Stunden und Tage in den Wind geschossen. Zeitverschwendung war die Regel – nicht die Ausnahme.

Das Problem: Ich dachte, ich sei produktiv. Doch ich kam so schnell vorwärts wie ein Holzfäller, der mit einer Zahnbürste Bäume fällt.

Die Erfolge blieben aus.

Ich merkte, dass ich etwas an meinem Zeitmanagement tun sollte. Ich schaute es mir also von anderen großen Bloggern ab und passte es an meine Verhältnisse an.

Heute habe ich ein funktionierendes Zeitkonzept, das ich jetzt mit dir teilen möchte.

Das hier sind meine Erfahrungen und die hier beschriebene Routine funktioniert bei mir. Wenn bei dir etwas anderes funktioniert, dann lass es mich in den Kommentaren wissen.

Und nun zu meiner Zeiteinteilung:

Die 50-50-Regel

Grundsätzlich teile ich meine Zeit in zwei große Kategorien ein: Produktion und Promotion.

50% meiner Zeit gehen in die Produktion neuer Artikel, Bücher, Kurse und Co.

Die anderen 50% verbringe ich mit der Vermarktung meiner Inhalte.

Wenn du ganz am Anfang stehst, dann kannst du diese Regel sogar noch radikaler angehen: 20:80. Verbringe 20% deiner Zeit mit der Produktion und 80% mit dem Marketing.

Du dachtest andersherum? Falsch gedacht.

Warum?

Weil es nichts bringt, leckeres Essen zu kochen, wenn niemand zuhause ist. Du musst erst ein paar Leute einladen, damit es sich lohnt, etwas zu kochen.

Erfolgreiche Blogs, die heute am laufenden Band großartige Inhalte produzieren, haben auch so angefangen. Bei BoostBlogTraffic von Jon Morrow gab es lange Zeit nur einen Artikel pro Monat, weil der Fokus auf dem Marketing lag.

PS: Das heißt nicht, dass du schlechte Inhalte erstellen sollst. Hochwertige Evergreen-Artikel setzen wir hier voraus.

Wie viele Stunden braucht man eigentlich pro Woche?

Viele haben Angst davor, einen Blog zu starten, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt.

Ich wusste damals auch nicht, was auf mich zukommt, ich habe einfach angefangen.

Aber heute bin ich etwas schlauer (glaube ich zumindest) und gebe auf die Frage „Wie viele Stunden braucht man eigentlich pro Woche?“ immer diese Antwort:

10 Stunden.

Wenn du es als Blogger ernst meinst, dann brauchst du mindestens 10 Stunden – jede Woche.

Sprich: Jeden Werktag brauchst du 2 Stunden, um einen erfolgreichen Blog aufzubauen.

Damit hast du dann 5 Stunden für die Produktion und 5 Stunden für das Marketing.

Kling gut, oder?

Jetzt gehen wir ins Detail und ich zeige dir, wie du diese 5 Stunden jeweils am besten nutzt.

Die kleinen Schritte des Erfolgs

Schritt 1: Die Idee (30 Minuten)

Zur Entwicklung einer Artikelidee brauche ich etwa 30 Minuten. Konkret schreibe ich eine Überschrift und dann weitere Variationen dieser Überschrift.

Das mache ich so lange, bis die Überschrift ein großes Versprechen an den Leser ist. Ein Versprechen, das neugierig macht. Ein Versprechen, das den Leser lockt.

Die Aufgabe des Artikels ist dann, dieses Versprechen zu erfüllen.

Wie ich auf Ideen komme?

Hauptsächlich durch mein Swipe File, das eine Sammlung zahlreicher Überschriften und Ideen ist*.

Noch ein kleiner Geheimtipp: Auf Alltop findest du Artikel zu allen Themen, die gerade besonders beliebt sind. Wenn Englisch für dich kein Problem ist, solltest du dort regelmäßig vorbeischauen und nach deinem Stichwort suchen.

Schritt 2: Der Hauptteil (2 Stunden)

Nein, ich beginne nicht mit dem ersten Satz und auch nicht mit dem Intro.

Ich beginne mit dem Hauptteil. Warum? Weil dieser sich in der Regel leichter schreibt und man hier nicht feststeckt, da man genau weiß, was man sagen möchte.

Kleiner Tipp: Trenne das Recherchieren vom Schreiben. Sonst wechselt deine Aufmerksamkeit hin und her und du brauchst länger. Multitasking gibt es nicht!

Diese zwei Stunden sollten wirklich reine Schreibzeit sein.

Schritt 3: Recherche (1 Stunde)

Wie gesagt: Die Recherche kommt extra.

Hier suchst du dann nach Quellen, Studien, Links und verwandten Artikeln.

Statistiken, Zitate und Fakten solltest du – auch wenn du sie gut im Kopf hast – immer nochmal gegenchecken und eine Quelle angeben.

Hier musst du besonders aufpassen: Lass dich nicht ablenken und suche gezielt. Stöbere nicht auf YouTube oder Facebook herum.

Sonst landest du am Ende bei einem Video mit tanzenden Katzen.

Schritt 4: Das Intro (30 Minuten)

Das Intro schreibt sich deutlich leichter, wenn der Hauptteil schon fertig ist.

Du weißt nämlich jetzt genau, wohin die Reise geht. Du weißt, wo du den Leser hinführen möchtest und kannst im Intro auch schon interessante Punkte des Hauptteils andeuten – aber nicht verraten.

Beim Intro solltest du so knackig wie möglich schreiben. Kürze deutlich stärker als im Hauptteil.

Das Intro muss schnell sein wie ein Pfeil.

Das wichtigste Element ist die Headline. Das zweitwichtigste ist der erste Satz. Vergiss das nicht.

Deshalb kann man für ein Intro, dass nur aus zwei oder drei Absätzen besteht schon eine gute halbe Stunde einplanen.

Schritt 5: Das Outro (30 Minuten)

Das Ende ist wichtig, weil der Rezenzeffekt dafür sorgt, dass die neuesten Informationen stärker gewichtet werden als die alten.

Das Ende bleibt besser im Kopf als der Anfang.

Hier musst du dir auch ausreichend Zeit nehmen und nicht einfach ein Ende hinklatschen. Hier sind 7 Wege, wie du ein geniales Ende schreiben kannst.

Wie die Amis sagen würden: „Finish strong!“

Eine alte Journalistenweisheit hilft hier ebenfalls: „Beginne mit einem Erdbeben. Und dann langsam steigern.“

Schritt 6: Bonus-Material (30 Minuten)

Als letztes kommt das Bonus-Material. Sprich: Bilder, Links und Buttons werden eingefügt.

Hier ist wichtig, dass du das als letzten Schritt tust, da du dich sonst am Anfang zu sehr damit aufhältst.

Wenn du 2 Stunden brauchst, um ein Bild auszusuchen, wirst du in die Hall of Fame der unproduktivsten Blogger aller Zeiten aufgenommen – und das wollen wir ja nicht.

Teil 2: Das Marketing

Nach diesen 6 Schritten ist dein Blogartikel fertig.

Jetzt kommen wir zu dem Teil, den viele Blogger leider unterschätzen: Das Marketing.

Wie nutze ich meine 5 Stunden fürs Marketing?

Schritt 1: Der Newsletter (30 Minuten)

Klar. Wenn du eine funktionierende E-Mail-Liste hast, dann solltest du den neuen Blogartikel an deine Leser per Mail schicken.

Das ist die sicherste Quelle für neuen Traffic für jeden Blogger und sollte deshalb immer an erster Stelle stehen.

Hier lasse ich mir Zeit, weil der Betreff genauso wichtig ist wie die Headline des Artikels.

Die E-Mail selbst muss auch knackig, frisch und kurz sein.

Kein Mensch hat ein leeres E-Mail-Postfach und wartet nur auf deine Mail.

Frage dich deshalb bei jedem Satz in der Mail, ob er seine Berechtigung hat.

Oder: Kann man das auch kürzer sagen?

Schritt 2: Social Media (30 Minuten)

Teile deinen neuen Artikel über deine Social Media-Kanäle: Facebook, Twitter, Google+, Linkedin, Xing und Pinterest sind die bekanntesten.

Du solltest aber nicht alle bespielen, sondern dir die Kanäle aussuchen, die zu dir passen. Wenn du sehr textlastig bist – wie ich – dann wird dir beispielsweise Pinterest nichts bringen.

Das ist für viele Blogger auch schon selbstverständlich. Manche Blogger glauben, dass Social Media nur dafür erfunden wurde, damit man seine neuen Blogartikel dort posten kann.

Achtung: Nicht vom neuen „Fast and Furios“ Clip ablenken lassen. Als Blogger ist Social Media für dich ein Job – kein Zeitvertreib. Sonst werden aus den 30 Minuten schnell mal 2 Stunden.

Schritt 3: Gruppen und Communities (30 Minuten)

Bei Facebook und Google+ gibt es jeweils Gruppen bzw. Communities.

Hier solltest du aktiv sein und Kommentare beantworten.

Wichtig: Nicht einfach deine Artikel teilen. Das nennt man Spam und das will niemand in seiner Gruppe haben.

Deshalb beteilige dich einfach an Diskussionen, sei nützlich und wenn es passt – ich betone: wenn es passt – dann antworte mit einem Artikel von dir.

Das ist ein langfristiges Investment und sollte nicht als Quick-Win gesehen werden. Ein bisschen Geduld und Regelmäßigkeit ist hier gefragt.

Schritt 4: Influencer (30 Minuten)

Jetzt kommen wir zu einer Marketing-Taktik, vor der viele Angst haben und deshalb nicht anwenden.

Dabei kann sie wahre Wunder wirken.

Stell dir mal vor, Oprah Winfrey stellt in ihrer Show dein Buch vor. Du wärst über Nacht ein Bestseller-Autor.

Das Prinzip beim Influencer-Marketing ist also: Wie bekomme ich Oprah dazu, dass sie mein Buch vorstellt?

Anders gefragt: Wie bekomme ich von einem Influencer aus meiner Nische einen Share?

Ganz einfach: Durch fragen.

Schreibe ein paar Influencer an und bitte sie um einen Share oder einen Link. Wenn dein Artikel großartig ist, dann musst du dich davor auch nicht fürchten.

Achtung, häufiger Fehler: Viele Blogger bieten Influencern ein Thema an, dass sie schon behandelt haben.

Beispiel: Ich habe einen Artikel namens „Die 10 besten Quellen für kostenlose Fotos“ und ein Blogger bietet mir „Die 15 besten Quellen für kostenlose Fotos“ an, dann sage ich einfach nein.

Warum sollte ich einen Artikel teilen, der meinen Lesern wenig neues liefert und nur darauf aus ist, mich zu überholen?

Besser wäre, der Blogger hätte mir folgenden Artikel angeboten: „Die 5 besten Tools, um Fotos zu bearbeiten“.

Siehst du den Unterschied?

Schritt 5: Freunde (30 Minuten)

Als Blogger solltest du immer mit anderen Bloggern aus deiner Nische befreundet sein.

Wenn du solche Freunde hast, dann kannst du sie auch ab und zu – nicht ständig – um einen Share oder einen Link bitten.

Natürlich solltest du dann auch ihre Inhalte regelmäßig teilen. Gemeinsam schafft man mehr.

Schritt 6: Kommentare (30 Minuten)

Als nächstes solltest du unter Blogartikeln kommentieren, die ein ähnliches Thema wie dein neuer Blogartikel haben.

Verlinke hier bitte nicht auf deinen Blogartikel, sondern trage etwas zur Diskussion bei. Sei interessiert, liefere Mehrwert.

Kommentiere auch in Foren und liefere nützliche Antworten. Deine Links zu streuen bringt hier nichts.

Kommentieren ist ebenfalls ein langfristiges Investment und du solltest es eher als Beziehungspflege und weniger als Link-Tool ansehen.

Schritt 7: Wiederholen (2 Stunden)

Die Schritte zwei, drei und sechs solltest du die folgenden Tage wiederholen.

Laut unserem Zeitplan haben wir noch zwei Stunden fürs Marketing übrig. Diese zwei Stunden solltest du über die Woche verteilt nutzen, um immer wieder deinen Artikel zu teilen, zu kommentieren und in Gruppen aktiv zu sein.

Warum?

Menschen sind zu unterschiedlichen Zeiten online und Social-Media-Beiträge rauschen an vielen deshalb einfach vorbei.

Wenn du zu unterschiedlichen Zeiten postest, kannst du auch unterschiedliche Leute erreichen.

Fazit

Also: Mit 10 Stunden pro Woche bist du auf dem besten Weg, ein erfolgreicher Blogger zu werden.

Verplempere deine Zeit nicht im Internet und arbeite fokussiert. Mit meinen 13 Schritten solltest du es schaffen.

Zum Abschluss lasse ich den Meister sprechen:

Amateurs sit and wait for inspiration, the rest of us just get up and go to work.

Also: An die Arbeit.

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40 Kommentare

  • Wirklich ein gelungener Artikel, hab ich mir gleich abgespeichert um immer wieder nachzusehen was wichtig ist. Für mich eindeutig, dass ich bisher weit unter den 10 Stunden liege, weil ich zu viel Zeit mit recherche und Ideen finden verbringe. Aber das mit der Nische verstehe ich noch nicht ganz, wenn ich ein Thema habe z.b das Thema, bloggen und ein anderer es auch hat, dann müsste ich doch besser sein, selbst wenn ich mit ihm befreundet bin? Oder sehe ich das falsch.
  • Hallo Walter,
    ein wirklich affenstarker Artikel. Da muss ich mir eine dicke Scheibe abschneiden. Ich habe schon massenhaft Content für Artikel, die ich schreiben will, aber schaffe es nicht, regelmäßig einen Artikel auf jedem meiner beiden Blogs zu schreiben. Gerade beim Recherchieren verzettle ich mich noch viel zu oft. Ich bin einfach an zu vielen Themen interessiert und lerne sehr gern Neues kennen.
    Und die sozialen Netzwerke ... na, lassen wir das. Ich habe noch viel an mir zu arbeiten. ;-)
    Beste Grüße aus Berlin
    Roswitha
  • Hey Walter!

    Der Artikel kommt für mich genau zur rechten Zeit.

    Produktivität beim Blogaufbau interessiert mich sehr. Die 10-Stunden-Regel werde ich befolgen. Doch da gibt es noch so viele andre Dinge die man neben dem Schreiben und Vermarkten tun muss um sein Blog-Business zu pushen. Vielleicht kannst Du da ja bei Zeiten auch noch mal drauf eingehen?

    Aber eine Frage hätte ich noch zum Artikel. Warum hast Du relativ viele externe Links eingebaut die nicht gerade direkt zum Kontext passen (z.B. Stephen King, Katzen Video..). Welche SEO-Strategie steckt dahinter? Das checke ich nicht.. ;)

    Peace,
    Stefan Kollewe
  • Hallo Walter,

    Wieder mal ein sensationeller Artikel von dir.

    Und ich dachte Bloggen kann man nicht "nebenbei" machen. Dabei klingen 10 Stunden pro Woche übersichtlich.

    Deine Zeiteinteilung halte ich für sinnvoll und werde sie bei mir integrieren.

    Ich konnte auch gleich noch einige Baustellen feststellen, die es zu stopfen gilt.

    Dank dir!

    Beste Grüße

    Denise
  • Hallo Denise,
    Wenn man effektiv und diszipliniert bloggt, dann reichen 10 Stunden meistens (zumindest für den Anfang) aus.

    Damit kann man schon eine Menge erreichen.

    LG, Walter
  • Hi Walter,

    vielen Dank für die tolle Zusammenstellung. :-)

    In Puncto Zeitmanagement habe ich beim Bloggen noch großen Verbesserungsbedarf. Ganz besonders was das Social Media Marketing angeht.

    Siehe: "Als Blogger ist Social Media für dich ein Job – kein Zeitvertreib. Sonst werden aus den 30 Minuten schnell mal 2 Stunden."

    Das müsste ich mir irgendwo hintattoowieren lassen...

    Schöne Grüße
    Tim
  • :D
    Oh, ja.

    Ich erwische mich auch ganz oft dabei, dass ich lustige Videos über Putin gucke anstatt vernünftige Kontakte zu pflegen :)

    Was mir hilft ist auch die App für meinen Mac: Freedom.
    Damit kann man das Internet abstellen :D

    LG, Walter
  • Hallo Walter,
    vielen lieben Dank für diesen Suuuuuper-Artikel.
    Ich betreibe meinen Block nebenberuflich. Und kann leider nicht immer die notwendige Zeit aufbringen.
    Dein Artikel macht deutlich, dass es nur zehn Stunden in der Woche braucht. Die müssen ja nicht zwangsweise auf fünf Tage verteilt werden...
    Nochmal Danke dafür.
  • Hi thomas,
    Klar, man kann sich auch einen ganzen Tag blocken.

    Als ich noch neben dem Beruf gebloggt habe, habe ich immer morgens zwei Stunden investiert. Das hieß dann halt, dass ich um 5 oder 6 Uhr aufstehen musste, aber das war der Preis :)

    Viel Erfolg,
    Walter
  • Herzlichen Dank für diesen sehr hilfreichen Artikel! Ich habe mich beim Lesen oft ertappt gefühlt ... Aber jetzt weiß ich ja, was zu tun ist, wenn ich meinen neuen Blog starte :-)
  • Hi Rita,
    Viel Erfolg und lass es uns wissen, wie es gelaufen ist.
    LG, Walter
  • Grüß dich, Walter,

    danke für den neuen Artikel. Das ist doch mal eine konkrete Einteilung, die ich für mich zum Zeitplan machen werde!

    Das Thema "Influencer" habe ich bisher noch gar nicht angepackt und frage mich langsam, warum eigentlich nicht. (Vielleicht ist es die berühmte Angst vor Absagen??? Ist vielleicht eine Artikelidee für euch: "Wie du die Angst vor Influencern verlierst". Oder gibt's das etwa schon? Oder soll ich ich mal darüber schreiben, wenn ich etwas Aktuelles zum Thema zu sagen habe? ;-) )

    Also nochmal ganz lieben Dank für die Impulse. Ich liebe ja konkrete Anleitungen. :-)

    Viele Grüße

    Axel
  • Lieber Walter,

    eine coole und gute absolute Zahl mit den 10 Stunden. Ich glaub das kommt grob hin.

    Hau rein,

    Liebe Grüße,
    Sebastian
  • Hi Sebastian,
    Die meisten erfolgreichen Blogger stecken mindestens 10 Stunden rein.
    Und die Betonung liegt auf "mindestens". Hau du auch rein und viel Erfolg.
    LG, Walter
  • Hey Walter!
    Wow, vielen Dank für diese ausführliche Auseinandersetzung mit der Zeit! Das kann ich grade als frischer Blogger extrem gut gebrauchen!

    Ich liebe ja Listen und alles was mir hilft organisiert an die Arbeit zu gehen! Sowas motiviert auch gleichzeitig ungemein!

    Vielen Dank für die tolle Arbeit, die ihr hier mit dem affenblog und auch mit eurem Podcast leistet! Ihr habt mich und meinen Schreibstil, ehrlich gesagt, kurz vor dem Start noch schnell revolutioniert! Ich denke auch vor allem deshalb ist mein erster Artikel (für meine Erwartungen) extrem gut angekommen.

    Ich werde mich jetzt jedenfalls an die Arbeit machen und genau planen wie ich mit meiner Zeit umgehen will.

    Liebste Grüße! =)
  • Hi Ronja,
    Gern geschehen.
    Und das Wort "revolutiniert" gefällt mir sehr :) Da haben wir etwas bewirkt. Mission erfüllt :D
    LG, Walter
  • Ich fand vor allem die Behandlung des Marketings sehr wertvoll. Ihr habt völlig recht, vor allem wenn man am Anfang steht ist diesbezüglich meist die 20:80-Regel anzuwenden. 50 Prozent auf die Vermarktung zu legen ist für einen Neuling zu wenig.
  • Ganz genau!
  • Hallo lieber Walter,

    das ist ja mal eine super strukturierte Anleitung!

    Ich habe mich vor kurzem auch in die Selbstständigkeit gewagt und komme genauso, wie du zu Anfang, stellenweise wirklich ins "Strudeln bzw. Trödeln". Mein Problem ist hier oft mich auf eine Sache zu fokussieren und nicht nebenbei noch schnell ein Foto auf Instagram hochzuladen, weil es mir gerade eben einfällt. ;)
    Deine Tipps & Tricks zur Zeiteinteilung werde ich ab jetzt definitiv beherzigen und schauen, welchen effektiven Workflow ich mir aneigne und mich damit hoffentlich in Kürze zurückmelden.

    Bei der Herangehensweise an einen Artikel gehe ich selbst ganz anders vor und arbeite lieber chronologisch Einleitung, Hauptteil, Fazit. Ganz zum Schluss entwickle ich meistens die Headline und gehe noch einmal komplett über den Artikel drüber. Ich denke hier muss aber jeder Schreiberling selbst eine Routine finden, da es hier so denke ich zumindest kein Geheimrezept zum Erfolg gibt.

    Die Influencer-Sache hatte ich bisher ehrlich gar nicht so auf dem Schirm...dieses einfach gezielt nach einem Feature fragen. Ich bin mal gespannt, wie es funktioniert und probiere mich mal daran aus. ;)

    Ganz liebe Grüße
    Elisa
  • Hallo Elisa,

    Ja, jeder hat so seinen eigenen Rhythmus. Meine Anleitung sollte ein Grundgerüst darstellen.

    Das mit den Influencern ist wichtig. Aber lass dich nicht entmutigen: Am Anfang wirst du fast nur Absagen bekommen oder ignoriert werden. Das ist aber kein Grund, es nicht zu versuchen. Einfach dran bleiben und immer nett sein.

    LG, Walter
  • "Amateurs sit and wait for inspiration, the rest of us just get up and go to work." Das gefällt mir als Motto, vielen Dank dafür und überhaupt für diesen motivierenden Artikel :)

    Was ist eine "kritische Masse" an Posts, die ich auf meinem Blog veröffentlicht haben sollte, bevor ich mich um das Marketing kümmere? Ich fühle mich seltsam dabei, Leute auf meinen Blog zu lotsen, wo sie dann nur drei oder vier Artikel angeboten bekommen. Kommt das so unseriös oder anfängerhaft, so dass die Leser wieder verschwinden und meine Marketingaufwendungen umsonst waren?
    Walter und andere Leser, was meint ihr dazu?
    Fragen über Fragen - jetzt mach ich wieder los und geh an die Arbeit ;) Tschüssi!
  • Hi Janett, also ich sehe das wie Du - einen "Expertenstatus" mit noch wenigen Artikeln aufbauen zu wollen, sehe ich kritisch. Aber nach einer Weile hat man ja meistens genug Content und kann den Lesern schon was zum Stoebern bieten ... Also ich habe zum Beispiel deshalb erst nach ein paar Monaten meinen Newsletter gemacht. Sonst ist das meiner Meinung nach auch echt unnoetige Arbeit.
  • Hi Janett,
    Meine Antwort wird dich vielleicht überraschen:

    Es gibt Blogs, die haben schon Marketing betrieben, bevor sie einen einzigen Post geschrieben haben.

    Wie?

    Sie haben eine "Landing Page" eingerichtet auf der steht: "Hier entsteht ein neuer Blog. Trage dich in die E-Mail-Liste ein, um zu erfahren, wann es losgeht. Solange kannst du schonmal das kostenlose eBook XYZ lesen, das du von mir bekommst, wenn du dich einträgst."

    Dann haben Sie Marketing gemacht und Gastbeiträge geschrieben, um Leute auf die Landing Page und damit in die E-Mail-Liste zu bekommen.

    Mit anderen Worten: Fange sofort mit dem Marketing an und starte deine E-Mail-Liste von Tag 1 :D

    Was hast du zu verlieren?

    Wenn deine ersten Beiträge der Hammer sind, dann reicht es auch, wenn du nur ein paar davon hast.
    Schau mal auf backlinko.com. Der publiziert gefühlt überhaupt nur alle 3 Monate einen Artikel :)

    LG, Walter
  • Hi Walter, vielen Dank fuer den ausfuehrlichen Artikel, wie oben schon angedeutet: der wird ausgedruckt und angepinnt.
    Was bei mir viel Zeit kostet ist "Weiterbildung". Also den Affenblog lesen, zu versuchen, mein Google-Analytics Konto zu kapieren, diverse Plugins raussuchen, einrichten, nutzen, etc. Ich denke, da gehen locker 2 Stunden pro Woche extra drauf. Ist das auch bei professionellen Bloggern ein Punkt oder nur am Anfang? .... ich habe nicht den Eindruck, dass das je ein Ende nehmen wird ;)
    Schoenen - produktiven - Tag
    kim
  • Hi Kim,
    Das "Weiterbilden" ist bei mir eine Säule für sich und fließt nicht in diese 10 Stunden ein.

    Denn das mache ich, indem ich Podcasts oder Audiobooks höre. In der Bahn Bücher lese. Lektionen in der Membership-Seite absolviere etc.

    Klar hört das nie auf, aber das kommt noch "on the top". Aber, da es ja passives Konsumieren ist, sollte es am Abend kommen. Produktion und Marketing sind wichtiger und sollten vorher kommen.

    Ich halte mich an die drei Cs:
    Create
    Connect
    Consume

    Und zwar genau in dieser Reihenfolge :)

    LG, Walter
  • Hallo Walter,
    Dein Arttikel enthält ganz sicher viele wichtige Anregungen, rufen aber zugleich die nächsten Fragen hervor:
    Bin ich am Anfang meiner Blogger-Tätigkeit schon ein "Professioneller Blogger"? für die diese Voraussetzungen noch nicht gegeben sind?
    Wie kann ich Marketing betreiben, wenn ich noch keine EMail-Adressen habe, weil ich noch kaum Content geliefert habe?
    Und woher nehme ich die Traute, Influencern etwas anzubieten, die mir mehrere Kilometer voraus sind an veröffentlichten Artikeln und Erfahrung?
    Da bleibt mir doch "Die Spucke weg"
    Oder richtet sich Dein Artikel an Blogger, die an einem anderen Punkt stehen als ich?
  • Hallo Brigitte,
    Ein professioneller Blogger ist jemand, der Bloggen als Business ansieht und nicht (nur) als Hobby.

    Es hängt nicht davon ab, wie weit man gerade ist. Ein Anfänger, der es ernst meint, ist auch ein professioneller Blogger.

    Nun zu deinen Herausforderungen:
    Du kannst ja alle Marketing-Maßnahmen betreieben außer E-Mail-Marketing. Fokussiere dich also auf Facebook, Gruppen und Foren. Dabei sollte das Ziel immer sein, die E-Mail-Liste aufzubauen.

    Hier habe ich was dazu geschrieben:
    http://www.schreibsuchti.de/2015/01/14/e-mail-liste-aufbauen/

    Die Beziehung zu Influencern ist eine langfristige geschichte. Natürlich kommt am Anfang noch nichts rum. Aber wenn du dich mit ihnen anfreundest und ihnen nützlich bist, dann wird daraus eine Beziehung. Also kannst du auch schon als Anfängerin damit anfangen, denn früher ist besser als später.

    Die Traute etwas anzubieten bekommst du, indem du Artikel schreibst, die so gut sind, dass du dich nicht für sie schämen musst. Schreibe Artikel, die selbst einen Influencer aus den Socken hauen.

    LG, Walter
  • Hi Walter,

    Sehr guter Text!

    Bei dieser genialen Einleitung konnte ich nicht anders als den Artikel gleich am Handy zu lesen!

    Und der Content?

    Großartig!

    Vielen Dank!

    GRUß

    Pascal
  • Hi Pascal,
    Danke für dein Lob.
    Ich drücke dir die Daumen, dass du deine Kraft besser nutzt als der obige Elefant :)
    LG, Walter
  • Lieber Walter,

    auch von mir vielen Dank für den tollen Artikel. Das werde ich auf jeden Fall zukünftig umsetzen. Auch wenn ich mit den Influencern auch noch so meine Probleme habe. Aber das steht nächstes Jahr ganz groß auf meiner Liste. Womit ich allerdings immer noch viel Zeit verliere ist die Technik, da ich noch alles selber mache. Liebe Grüße Heidi
  • Hallo Heidi,
    Influencer sind auf jeden Fall ein wichtiges Thema und man kann damit nicht früh genug anfangen :)
    Wenn du etwas Budget hast (5€), dann kannst du auch einiges auf fiverr.com erledigen lassen. Ich habe da 3D-Modelle meiner Bücher machen lassen zum Beispiel. Dann sparst du sehr viel Zeit :)
    LG, Walter
  • Guten Morgen! :)

    Und tausend Dank für diesen Artikel. Ich werde mir die Schritte und Punkte zu Hause handschriftlich abschreiben (dadurch behalte ich die Dinge besser) und mir die "Anleitung" an die Wand neben meinem Schreibtisch pappen.

    Ein wirklich toller Ausgangspunkt um entweder ein Arbeitssystem an der Hand zu haben, oder davon ableitend ein eigenes zu entwickeln. Habe den Artikel gleich auf FB in meiner Mädels-Businessgruppe geteilt, da dort auch einige angehende Bloggerinnen sitzen.

    Liebe Grüße, Alice
  • Hi Alice,
    Vielen Danke fürs Teilen deinen Kommentar.
    Bin immer wieder froh, wenn ich Orientierung im Blogging-Dschungel geben kann.
    LG, Walter
  • Guten Morgen, Walter!
    Ja, das ist doch mal ein Zeitplan. Sehr klar und strukturiert. Aktuell habe ich Schweißperlen auf der Stirn, in 5 Stunden einen Artikel fertig zu stellen:-) Da bin ich offensichtlich noch sehr wenig effizient.Aber vielleicht kommt das ja mit der Zeit....
    Ja, und das liebe Thema Influencer......Mega Hürde für Starter. Aber auch da werde ich mir irgendwann ein Herz nehmen. Nur, wie finde ich gezielt ( thematisch passende) Influencer für mein Thema? Ich surfe zwar durch die Gegend und suche, aber oft sind es Zeitschriften, die ähnliche Themen beschreiben....hm.
    Auf alle Fälle großes Danke für den Schreib-Planer! LG, Bea
  • Hi Bea,
    Dass es nur Zeitschriften sind, ist kein Problem.
    Du solltest dich auch mit Redakteuren und Autoren von Zeitschriften anfreunden und vernetzen.
    Gastbeiträge kann man nämlich auch bei Magazinen landen, nicht nur bei Blogs.
    LG, Walter
  • Moin Walter :) da hast du eine sehr schöne Anleitung erstellt, die ich mir auch direkt mal als PDF speichern werde.
  • Ein sehr toller Artikel! Danke dafür! Ich möchte nicht sagen, dass die anderen Artikel nicht gut sind, sie sind wie alle anderen Artikel von euch großartig, aber dies ist das erste mal, dass ich unbedingt ein Kommentar hinterlassen wollte.😊 LG
  • HI Thomas,
    Danke für dein Lob.
    Ich hoffe, dass es dir hilft, deine Zeit besser einzuteilen.
    LG, Walter

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