Lean Startup: Wie du mit dieser einfachen Methode schneller und effizienter ans Ziel kommst

Vladislav Melnik 12. September 2016 39

Lean Startup?

Mittlerweile schon ein alter Schuh! Der große Hype ist eigentlich längst schon vorbei.

Aber ich stelle immer wieder mit erschrecken fest, wie wenig kleine Unternehmen nach dieser Philosophie leben. Vor allem im deutschsprachigen Raum.

Ich kenne selbst gestandene Unternehmer mit Millionenumsätzen, die bei einem neuen Projekt immer noch nicht nach lean genug handeln.

Diese simple Methode wirkt so klein und so unscheinbar, dass sie schnell übersehen wird. Aber gleichzeitig ist sie von fundamentaler Wichtigkeit.

Deshalb dachten wir, schreiben wir einen ausführlichen Beitrag dazu, um das Thema ein für alle mal zu klären und für mehr Effizienz zu sorgen! ;)

Legen wir los.

Was ist Lean Startup und wer hat's erfunden?

Wie bereits erwähnt, ist das Lean Startup eine Philosophie. Es ist ein Mindset, wie du und dein Unternehmen handelt.

Ursprünglich kommt Lean Management aus der Automobilindustrie. Im Kern geht es darum, jede Form von Verschwendung zu vermeiden.

Eric Ries, Gründer aus dem Silicon Valley, hat dann den Gedanken der Lean-Produktion und des Agile Developments mit innovativen Startups in Verbindung gebracht.

Zuerst hat er angefangen auf Startup Lessons Learned darüber zu bloggen. Danach hat er seine Ideen in "The Lean Startup" verpackt. Heute ist es zu einer globalen Bewegung geworden und smarte Unternehmen auf der ganzen Welt handeln danach.

Dementsprechend versuchen Lean Startups jede Form der Verschwendung von Ressourcen wie Zeit, Geld oder Brainpower zu vermeiden. Macht ja auch Sinn: Wenn du weniger verschwendest, bist du schneller, günstiger und effizienter als die Konkurrenz. Und du produzierst am Ende auch noch eine viel bessere Qualität.

Genauer gesagt geht es darum, so schnell wie möglich an den Markt zu gehen, sich Feedback zu holen und den Markt entscheiden zu lassen. Früher war das so, das man lange im stillen Kämmerlein entwickelt und perfektioniert hat, bevor man es der Öffentlichkeit präsentieren konnte. Heute solltest du ein junges Produkt auf den Markt schmeißen und etwas daraus lernen.

Es geht also darum, nicht lange zu planen, sondern einfach zu machen!

"Einfach machen und schauen was passiert" klingt so unprofessionell und naiv, ist aber die beste Methode, um schnell ans Ziel zu kommen.

Es geht beim Lean Startup also darum, mit möglichst wenig Kapital und schlanken Prozessen, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Aber ich finde die Methode kann man viel tiefer ansetzen: Du kannst sie bei fast jeder deiner Handlungen anwenden!

Was sind die Vorteile?

Der größte Vorteil ist, dass Startups den Fehler vermeiden, ein Produkt zu entwickeln und zu vermarkten, das niemand haben möchte.

Das klingt zwar etwas lächerlich, aber ist eines der häufigsten Gründe, warum Startups scheitern. Vor allem die Geschichte von There.com zeigt noch mal schön, wie Millionen in ein Produkt gesteckt wurden, wo man später merkte, dass es dafür gar keinen Markt gibt.

Der zweite große Vorteil ist, dass Lean Startups sehr effizient Informationen beschaffen. Du sammelst genau die Informationen, die du brauchst und die deinem Kunden wichtig sind. Damit verkürzt du die Entwicklungszyklen und bist zusätzlich noch innovativer.

Ein weiterer netter und philosophischer Gedanke ist, dass du jegliche Form der Verschwendung beseitigst. Im Optimallfall machst du keine überflüssigen Aufgaben und verschwendest keine wertvolle Zeit.

Überzeugt? Gut, machen wir weiter!

Warum befindest du dich in extremer Ungewissheit?

Zu aller erst solltest du akzeptieren, dass du zu Beginn nur vage Annahmen über dein Geschäftsmodell hast.

Wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir am Anfang gar nichts.

Wir haben nur Behauptungen oder Hypothesen. Und genau deshalb sollte es dein Ziel sein, so schnell wie möglich diese Behauptungen zu testen. Dieses Mindset muss tief in deine DNA übergehen.

Um dieses Ziel einfach und schnell zu erreichen, gibt es ein wunderbares Modell: Der BML-Kreislauf.

Was ist der Bauen-Messen-Lernen-Kreislauf?

Wie gerade erwähnt, ist jede Idee nur eine Behauptung oder eine Hypothese, die erst als wahr angesehen wird, wenn sie empirisch am Markt validiert wurde. Wenn der Markt sie getestet hat.

Du fängst also immer mit einer Idee, einer Behauptung oder einer Hypothese an. Danach machst du ein Experiment oder einen Test. Dafür baust du ein Produkt (das Produkt kann an dieser Stelle alles möglich sein, dazu gleich mehr). Danach misst du und bekommst Daten. Aus diesen Daten lernst du etwas. Deine Erkenntnisse beflügeln dann wieder neue Ideen und der Kreislauf beginnt von vorn.

Anstatt jetzt komplizierte Pläne aufzustellen oder nur aus dem Bauch heraus zu entscheiden (beides Behauptungen), entwickelst du dich mit dem Bauen-Messen-Lernen-Kreislauf automatisch in die richtige Richtung.

Dein Ziel sollte es also sein, in kleinen Zyklen so schnell wie möglich durch den Kreislauf zu gehen. So bist du deiner Konkurrenz auch immer eine Nasenlänge voraus.

Falls deine Idee über den Haufen geworfen werden muss, wirf sie über den Haufen und fang von vorne an. Kleine Anpassungen nennt man Iterationen (z. B. ein neues Feature). Große radikale Änderungen bezeichnet man als Pivot (z. B. eine neue Positionierung).

Was ist ein MVP?

Um schnell durch den BML-Kreislauf zu laufen, baust du kein Produkt im eigentlichen Sinne, sondern ein MVP.

MVP bedeutet Minimum Viable Product und heißt übersetzt so etwas wie "mindestfunktionfähiges Produkt". Du schmiedest also nicht wochenlang Pläne oder Produkte, sondern gehst mit einem Mindestprodukt sofort an die Öffentlichkeit.

Auch wenn ich hier von Produkten spreche, kann ein MVP alles möglich sein. Hier mal ein paar Beispiele:

Du entwickelst also eine Art Produkt, dass den minimalsten Aufwand erfordert und zeigst es dem Markt. Finden sie es gut oder schlecht?

Das MVP kann ruhig quick and dirty sein. Es muss nicht mal gut aussehen, nur funktionieren. Red Hoffmann, einer der Gründer von LinkedIn, hat hierzu einen tollen Spruch:

Wenn dir dein MVP nicht peinlich ist, warst du nicht schnell genug.

Wir lieben diesen Richtwert!

Was sind Actionable Metrics?

Da es beim Lean Startup um die effiziente Beschaffung von Informationen und den größten Lerneffekt geht, sollten wir noch mal kurz über Kennzahlen und Conversions sprechen.

Zu aller erst gibt es Vanity Metrics. Diese kannst du mit "Eitelkeit-Statistiken" übersetzen. Das sind Kennzahlen, die deinem Ego schmeicheln, deinem Unternehmen aber nicht wirklich weiterhelfen. Zum Beispiel sind Pageviews in der Regel Vanity Metrics. Es fühlt sich zwar gut an, viele Seitenaufrufe zu haben, aber so wirklich voran bringen sie dich nicht.

Actionable Metrics sind hier die Lösung. Ich kenne unsere Pageviews zum Beispiel gar nicht. Viel wichtiger sind eher die eindeutigen Besucher, diese haben mehr Aussagekraft. Aber noch wichtiger sind die guten alten Conversions. Das sind Kennzahlen, die dein Unternehmen weiterbringen. Fokussiere dich deshalb nur darauf.

Wenn wir schon von Kennzahlen und dem Lean Startup sprechen, sollten wir auch kurz über das Splittesting sprechen. Hier geht es darum, zwei Varianten von einem Element zu erstellen und es vom Markt testen zu lassen. So kannst du z. B. Überschriften, Landing Pages oder deine gesamte Positionierung gegeneinander testen. Danach hast du handfeste Ergebnisse, die dein Unternehmen weiterbringen. So gibt es auch keine nervigen Diskussionen mehr, sondern man kann wissenschaftlich testen, welche Variation besser in der realen Welt ankommt.

Gibt es ein gutes Beispiel?

Aber sicher doch. Dropbox wird hier gerne als gutes Beispiel genannt. Die Story demonstriert die Essenz dieser Philosophie sehr schön.

Als Drew Houston damals mit seinem Co-Founder Arash Ferdowsi die Idee für Dropbox hatten, machten sie einen sehr schlauen Schachzug.

Sie entwickelten nicht in mühseliger Kleinstarbeit im stillen Kämmerlein die Anwendung, sondern erstellten eine einfache Landing Page, mit einem Produktvideo und einem einfachen Opt-in-Formular. Hier konnten die Besucher ihre E-Mail eintragen, um von der Beta zu erfahren:

Diese Page posteten sie zunächst in einigen Tech-Foren, -Comminities und -Blogs. Die Idee wurde so gut vom Markt angenommen, dass sie viral ging. Das Ergebnis war, dass sie innerhalb weniger Stunden 75.000 E-Mails von Interessenten gesammelt hatten. Ein eindeutiger Beweis dafür, dass es eine große Nachfrage gibt und das es Sinn macht, in die Entwicklung zu investieren.

Wie arbeiten wir nach dieser Methode?

Fangen wir zuerst bei den MVPs an. Unser aller erstes MVP war die Idee samt Layoutentwurf, die wir verschiedenen Kollegen gezeigt haben. Als das Feedback positiv war, habe ich auf zwei Konferenzen am Ende der Präsentation unsere Inbound-Marketing-Plattform erwähnt. Aus Gesprächen mit dem Publikum kam heraus, dass die Idee sehr interessant sei.

Also entwickelten wir weiter und überlegten uns, welche Features unbedingt in der ersten Version von Chimpify reinkommen sollten:

Ein großer und wichtiger Baustein der noch fehlt ist E-Mail-Marketing. Aber auch das würde den Rahmen sprengen. Deshalb gibt es als Übergangslösung eine Anbindung an die gängigsten Anbieter. Auch ein Influencer Management wäre im Community-Bereich sehr gut aufgehoben und nützlich. Aber das kommt auch später.

Wir haben versucht, dass MVP so klein wie möglich zu halten. Aber bei uns ist es etwas problematisch, da wir eine ganzheitliche Plattform anbieten möchten. Unser MVP alleine ist einfach verdammt umfangreich!

Im nächsten Schritt checken wir das handfeste Interesse mit diesem Startup Blog. Hier nehmen wir dich mit auf unsere Reise. Damit erzählen wir eine geile Story, liefern Mehrwert, machen dich mit der Idee vertraut und leiten nebenbei langsam die Prelaunch-Phase ein. Zusätzlich stellen wir unsere Inbound-Marketing-Plattform genau vor. So können wir sehen, wie groß der Bedarf ist und erstes Feedback von Interessenten sammeln.

Bevor es dann mit dem wirkliche Launch los geht, gibt es noch eine Closed Beta, wo wir Feedback von einigen echten Testern sammeln werden.

Fazit

Auch wenn die Lean-Startup-Methode heute ein alter Schuh ist und sehr simpel aussieht, hat sie dennoch ihre Wichtigkeit nicht verloren.

Vor allem kleine Unternehmen im deutschsprachigen Raum sollten sich hier mal an die eigene Nase fassen und überprüfen, ob sie wirklich lean handeln. Denn auch große Konzerne sind mittlerweile von der Methode überzeugt und wenden sie immer häufiger an.

Wenn du also ein Projekt anpacken möchtest, plane nicht lange, sondern gehe mit einem MVP sofort an den Markt, teste und lasse deine Idee validieren.

Mein geschätzter Kollege Christian Häfner, Co-Founder und CMO bei Fastbill, sagt hier auch so schön:

Viele Konzepte lassen sich einfach und mit wenigen Mitteln testen.

Baue also dein MVP noch heute. Teste es morgen. Und sammle übermorgen Daten.

Mache danach weiter. Oder ändere den Kurs.


39 Kommentare

  • Sehr lesenswerter Artikel über Lean Startup, wobei die "Höhen & Tiefen" das team aushalten muss.

    Beste Grüße

    Ralph
  • Hey Ralph,

    danke dir! Oh ja, da stimme ich dir zu. Da muss das Team durch!
  • Hallo Vladislav,
    danke für die interessanten Einsichten in eure Abläufe, das lese ich immer wieder gerne ;)! Ein sehr interessantes Konzept, dieses Lean Startup, ich kenne es eher unter dem Namen "Data-Driven Development". Wobei die Bezeichnung ja irrelevant ist. Letztendlich entwickelt wohl jedes erfolgreiche Unternehmen die Produkte / Services nach diesem Prinzip. Es kostet aber viel Kraft es durchzusetzen, weil man immer aktiv was tun muss.

    Liebe Grüße und ein erfreuliches Jahr 2017 (!),
    Sebastian
  • Hey Sebastian,

    danke dir! Es gibt viele Ähnlichkeiten mit dem Development. Auch z. B. mit dem Agile Development. Aber der Name ist ja egal. Hauptsache die Methode wirkt angewendet!

    Oh ja, das ist nicht so einfach. Hat aber auch niemand gesagt, dass es einfach ist, oder? :D
  • Hallo René,

    dein Kommentar ist ja beinahe ein richtiger Artikel!! Sehr interessant und hilfreich!

    Ich erkenne mich sehr gut darin wieder, wenn du die Abendstunden erwähnst. Wenn ich gerade total inspiriert und motiviert bin, verbringe ich diese Zeit dann auch am liebsten mit meinem Blog anstatt vor dem Fernseher mit meinem Freund (um mich dann zu beklagen, dass unsere Beziehung irgendwie distanziert ist, haha - man muss es auch mal mit Humor nehmen und merken, dass es an einem selbst liegt (wir Frauen, oder vielleicht auch Männer? meckern dann gern zuerst an unserem Partner rum, hihi) - jedenfalls unterschätzt man oft diesen Aspekt der Zeiteinteilung.

    Eine Balance zu finden ist da wirklich nicht immer einfach. Ich habe zurzeit noch Phasen, wo ich den Blog intensiv voranbringe, und dann wieder eine Pause brauche. Ich möchte versuchen, mir Schreibzeiten zu setzen. Auch nicht einfach, wenn man sein Geld noch mit einer anderen Selbstständigkeit verdient, das Schreiben, auch an Tagen, wo keine Ideen da sind, als Priorität zu setzen.

    Danke für den Einblick in dein Leben mit deinem Projekt.

    Wünsche dir immer ein gutes Bauchgefühl, das dich bei schwierigen Entscheidungen ausdrucksstark begleitet. :)
    Elisa
  • Wirklich toller Artikel. Danke für so viel Input. Ich habe eure Seite vor ca 2 Wochen gefunden und schaue täglich rein. Auch ältere Artikel.

    Meine Seite ist seit ein paar Tagen online. Damit möchte ich testen ob meine "Leistung" am Markt ankommt oder nicht. Aber ich weiss einfach nicht wie ich meine Seite publik mache. Vladislav, hast du mir da einen Tipp?
  • Hi René,

    danke dir! Freut mich! :)

    Kurz gesagt: Guten Content erstellen und diesen über Social Media und Gastbeiträge promoten.
  • Yeah. Danke das ihr eure Startup Journey teilt und sehr schöne Zusammenfassung hier fürs leane Startuppen. Ich bin letztens über Steve Blank gestolpert. Er ist der Mentornvon Eric Ries und hat auch sehr viele schlaue Dinge entwickelt. Zum Beispiel den Customer Development Cycle. Ist ähnlich wie euer Schaubild, nur das es vier Teile sind und einen wichtigen Zwischenschritt:
    1. Kunde validieren
    2. Kunde verifizieren
    3. Kunden aufbauen
    4. Unternehmen aufbauen

    Dazwischen gibts noch ein paar wichtige Schritte. Mega spannend.
  • Hi Jörn,

    keine Ursache! Danke für dein Kommentar! :)

    Ja, Steve Blank ist cool. Er schreibt immer nur so lange, langweilige Bücher, haha!

    Genau, er betrachtet eher den Kunden. Customer Development ist eine gute Sache, da wollte ich demnächst auch noch was zu schreiben.
  • Super Artikel! Ich bin auch gerade dabei verschiedene Sachen einfach zu testen (mit Feedback aus meiner Zielgruppe). Habt ihr einen Tipp, wie ich das Prinzip auf ein digitales Informationsprodukt, das käuflich erworben und dann heruntergeladen werden kann, anwenden kann? Heißt, wie finde ich heraus, ob das Produkt gekauft werden würde (und zu welchem Preis)? Blöd wäre, wenn ich mir die ganze Arbeit mache, das Produkt zu erstellen und am Ende kauft niemand... Grundsätzlich weiß ich schon, dass meine Zielgruppe an derlei Produkten interessiert ist. Es geht mir um die richtigen Inhalte und einen angemessenen Preis. Danke euch! Melanie
  • Hi Melanie,

    da kann man verschiedene MVPs bauen. Ein Beitrag zu dem Thema könnte erste Eindrücke liefern. Du kannst das Publikum befragen, das wäre auch noch eine Möglichkeit. Oder eine Coming Soon Seite dafür bauen.
  • Moin Vladislav!

    Großartiger Artikel, vielen Dank dafür! Ich fühle mich in meiner Herangehensweise sowohl bestärkt, als auch nachhaltig inspiriert.

    Neben dem Bewusstwerden meiner nicht so offensichtlichen Stärken in Sachen Planung und Umsetzung, habe ich nun viele neue Ideen und Ansätze, denen ich nachgehen kann.

    Vor allem ist mir jetzt der Stachel gezogen worden, ob ich die Seite wirklich schon online stellen sollte. Ein paar Tage wird es noch dauern, aber zum Teufel mit der Perfektion von Anfang an!
  • Hi Thorsten,

    keine Ursache! "Zum Teufel mit der Perfektion" - I like! ;)
  • Hi,

    also von der Idee finde ich diesen Ansatz interessant, ich denke aber, dass er sich nicht auf alle Produkte übertragen lässt. Ich versuche gerade mir ein Dasein als Autorin aufzubauen und auch dazu ist eine große Community wichtig. Wenn ich jetzt aber ein schlecht geschriebenes erstes Kapitel oder eine Prequel oder so raushaue, werden die Leser mich ja gleich als unfähig abstempeln und mein Buch nicht mehr kaufen. :-(

    Viele Grüße
    Serena
  • Hi Serena,

    naja, auch als Autor kann man lean arbeiten. Das MVP muss in deinem Fall ja nicht ein unfertiges Kapital sein. Es sollte schon rund sein, nur eben nicht perfekt. Es gibt eine Autoren, die schreiben gerade live ein Buch mit ihrer Community, das funktioniert.

    Ich schreibe auch gerade langsam an einem Buch über Inbound Marketing. Dabei zerstückele ich jedes kleine Thema in einen Beitrag. Nach dem Feedback weiß ich dann genau, was ich inhaltlich noch verbessern sollte und was generell der Zielgruppe gefällt.
  • Schön geschrieben. Wie implementiert ihr den Lean Ansatz bei Chimp?
  • Ich habe eine Vorstellung davon, wie ich mein Leben und die Welt verändern möchte. Also habe ich einen Blog erstellt. Nun sitze ich da wie alle anderen und habe keine Leser, mache ein Coaching (bei Schreibsuchti - sehr empfehlenswert!), bin einen Tag hochmotiviert und am nächsten Tag voller Zweifel.

    Ich fühle mich überfordert. Das ganze Social-Media-Zeug und strategische Blogger-Vernetzungs-Taktiken fühlen sich nicht gut für mich an. Es passt nicht zu mir.

    Ich werde es mit Gastartikeln bei Menschen versuchen, die ich wirklich bewundere und lese, wobei das diejenigen sind, die schon so sehr mit Anfragen bombardiert werden, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass ich sie auf mich aufmerksam machen kann.

    Egal. Hauptsache ich bleibe ich selbst und vertraue darauf, dass das passieren wird, was eben passiert, wenn man sich treu bleibt.

    Dann lese ich hier plötzlich deinen Artikel, der für einen Laien wie mich absolut perfekt erklärt, worum es geht. Sehr beeindruckend! (Bisher klickte ich weg, wenn ich Begriffe wie Inbound Marketing, Lean, MVP etc. sah)

    Während des Lesens, sah ich nun glasklar, was ich tun möchte und verstand, dass ich es einfach ausprobieren muss - ich habe ein MVP im Kopf! Danke, dass du mir nun das bestätigst, was mein Bauchgefühl mir schon seit einer Weile sagen möchte. Tue es einfach und sieh dann weiter.

    Danke, danke, danke!

    Ich schreibe übrugens darüber, wie wir besser auf unsere innere Stimme hören, und brauche dann selbst das Affenteam (Affenblog, Chimp - wo bin ich hier eigentlich?), um meine Stimme zu hören, haha.

    Liebste Grüße an euer Team und weiter so!
  • Hi Elisa,

    danke für die netten Worte! Freut mich, dass ich jemanden überzeugen konnte, der bei Inbound und Co. gerne wegklickt! ;)

    Genau! Einfach machen und schauen was passiert!

    Und ja, manchmal ist Hilfe von Außen sehr hilfreich. Man ist oft zu sehr im eigenen Tunnel gefangen.
  • Hallo Vladi,

    Ich habe den Eindruck, ich komme immer zur richtigen Zeit.
    Lean startup Konzept gibt mir Mut weiter zu machen.

    “Wenn dir dein MVP nicht peinlich ist, warst du nicht schnell genug“
    Ich liebe es :)

    Danke für deinen Artikel.
    Beste Grüße
    Paul
  • Hi Paul,

    yeah, sehr cool!

    Ich mag den Spruch auch. Danach richten wir uns auch bei Chimp. Unser MVP ist fast fertig. Es ist wirklich gut und wirklich umfangreich. Aber es ist noch nicht ganz perfekt - muss es auch nich sein.
  • Hallo und vielen Dank für den tollen Hinweis. War genau jetzt sehr hilfreich! Meine Frage zu Splittests, die ja im Online-Bereich immer wieder als Wundermittel erwähnt werden : repräsentativ wird eine Aussage erst, wenn echte Massen reagieren. Im kleinen Umfang gibt es immer sehr große Abweichungen, die völlig aussagelos sind. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser Test was bringt - außer man wäre Amazon. Es wird aber immer und überall als tolle Lösung angelobt, warum? (Bei Click-Tipp sah ich eine Umfrage, wo sie ein wirklich häßliches Design in Violett!!! als Testsieger anzeigten, das beim Webinar - man sollte den Sieger erraten - alle als absoluten Verlierer vermutet hatten - meiner Meinung nach zurecht...). Wie siehst du das? So, und jetzt muss ich los, mein Angebot auf Quick & Dirty-Weise präsentieren.... Danke dir! Angela
  • Hi Angela,

    man braucht, um statistisch signifikante Tests zu machen schon ordentlich Traffic, aber man muss nicht Amazon sein. So ca. ab 10.000 Besucher im Monat hat man ordentlich Besucher und Conversions. Da macht das Testen dann auch Spaß und ist sinnvoll.
  • Danke Vladislav für diesen großartigen Überblick über ein Thema, dass sich vom Buzz langsam in die Realität vieler Unternehmen entwickelt hat!

    Wir nehmen den Wunsch nach Einfachheit und Sicherheit nicht nur in der Entwicklung von Produkten wahr, sondern auch wenn es darum geht, Kommunikation am konkreten Bedarf der Zielgruppe auszurichten.

    Richtig Fahrt hat das mit dem Thema Content Marketing aufgenommen, als die Unternehmen plötzlich vor der Frage standen, wie man den steigenden Bedarf an (gutem) Content mit den bestehenden Ressourcen decken soll.

    Da liegt es Nahe, dass man "Informationsprodukte" ebenfalls nach dem Lean-Prinzip entwickelt. Schrittweise, mit dem Ohr am Markt.
  • Hi Sascha,

    keine Ursache! Schön gesagt. Der Buzz scheint weg zu sein, jetzt wird es so langsam in den Unternehmen implementiert - oder eben nicht.

    Genau das meinte ich, dass man es viel tiefer einsetzen kann. Wir benutzen es auch von Produktentwicklung bis hin zum Marketing für alle Bereiche. Ich habe gestern sogar eine neue kleine Informationsarchitektur für Chimp erstellt, in der ich auch einfach eine Version erstellt und veröffentlich habe und diese ca. 3 mal überarbeitet habe. War auch lean, auch wenn das Feedback nur von mir kam.

    Du hast recht, vor allem im Content Marketing ist es wichtig. Denn am Ende des Tages entscheidet nicht der Marketer, sondern der Kunde. Und der Kunde weiß manchmal gar nicht, was er mag, wenn man ihn fragt. Das muss man mithilfe von MVPs regelmäßig testen und herausfinden.
  • Hallo Vladislav,

    Vielen Dank für den tollen Artikel, der mir aus dem Herzen spricht!

    Als großer Fan der Lean Startup Methode habe ich mein Startup eventsofa erfolgreich mit der Methode gestartet und weiterentwickelt. Gerade für Bootstrapping Startup ein Erfolgskonzept.

    Wenn ich zu Vorträgen bei Unis etc. eingeladen bin, nutze ich immer die Gelegenheit das MVP unter die Leute zu bringen.

    Ich wünsche Dir auch weiterhin viel Erfolg dabei.

    Beste Grüße
    Stefanie
  • Hi Stefanie,

    keine Ursache! Mit lag das Thema auch aufm Herzen und musste einfach mal raus. Das Thema "Lean Startup" ist einfach so wichtig.

    Ja, wir sind mit Chimp momentan auch am Bootstrappen und da passt das perfekt. Aber auch mit einer ordentlichen Finanzierung kann und sollte man lean arbeiten.

    Sehr gut! Das sollte ich mir auch mehr angewöhnen!
  • Hi Vladi, es gibt ja keine Zufälle und gerade hab ich Zeit für den Beitrag - NACH EINER SCLAFLOSEN NACHT - wegen meiner Homepage (ist viel zu wirr und aufgeblasen), Positionierung und und und und jetzt erzählst du von einfach Schritt für Schritt tun und WIE TUN - ehrlich, das nimmt mir die Angst vor Überforderung. Ich muss das Rad gar nicht neu erfinden, ich kann mich annähern bis es passt - dein Blog und Plattform ist die Rettung, danke. Ich bin gespannt was da noch alles an Inspirationen und Wissen kommt.
    Herzliche Grüsse Gabriela
  • Hi Gabriela,

    genau! Einfach ein Schritt nach dem anderen machen. Auf die Zahlen schauen und immer optimieren. Klingt einfach, ist es aber nicht! :D
  • Danke Vladislav, genau das mache ich gerade. Ich habe eine Plattform für Netzwerke gelauncht. Vorab habe ich gefragt ob meine Zielgruppe das braucht. Ja, sie brauchen es. Und wie.
    Alle dürfen registrieren. Ich stelle nur die Seite zur Verfügung. Für die weiteren Prozesse sind sie selbst zuständig. Es funktioniert grossartig. In den ersten drei Tagen habe es 150 Einträge. Bin gespannt wie es weiter geht.

    Viele Grüße Alexandra

  • Hi Alexandra,

    ah, spannend! Vorab fragen ist immer schön lean. Das machen wir auch immer so - das Publikum weiß es oft am besten. Weiterhin viel Erfolg damit! ;)
  • Hi Vladi,

    das ist so etwas wie die Idee der robusten Schritte. Wähle einen Schritt so, dass er dich immer weiter bringt, ohne dass du Dir dabei das Genick brichst.

    Dabei gehe ich aus von Ideen und Visionen und setze einen Schritt. Auch Erfahrungen im Alltag können einen Schritt provozieren. Die Bewährung dieses Schrittes im Alltag ist die Basis für weitere Schritte.
  • Hi Andreas,

    genau! "Idee der robusten Schritte" klingt auch nach einem guten Begriff dafür!
  • Moin,

    sehr informativer Artikel.
    Vielen Dank dafür!

    Gruß Sven
  • Hi Sven,

    danke fürs Konsumieren. Keine Ursache! :)
  • Cooler neuer Blog, bin schon gespannt welche Themen ihr euch alle so vornehmen werdet ;-) Die Lean Start Up Methode bewahrt einen aber nicht vor Fehlern wenn man vorher die "Hausaufgaben" nicht gemacht hat.

    Für mich gibt es nach dem Painspotting Prinzip 5 einfache Vorrausetzungen:

    1. Mein potentielle Zielkunde hat ein Problem und er weiß auch das er eines hat. Man muss keine neuen Probleme schaffen oder den Kunden überzeugen dass er eines hat.

    2. Mein potentieller Zielkunde kann oder will sein Problem nicht selbst lösen. Hier kommt es darauf an ob er es aus Unwissenheit, mangelnder Qualifikation oder anderen fachlichen Gründen nicht lösen kann, oder die Situation des Problems aus Bequemlichkeit akzeptiert.

    3. Mein Kunde kann dem Problem nicht aus dem Weg gehen. Er muss langfristig eine Problemlösung finden oder etwas ändern.

    4. Mein Kunde hat optimaler Weise einen hohen Leidensdruck und muss auf dem kürzesten Weg eine Lösung finden. Dies spielt insbesondere in Verbindung mit Punkt 1 und der späteren Preissensibilität eine große Rolle.

    5. Es gibt aktuell keine verfügbare Lösung, die das Problem des Kunden löst und sein Bedürfnis vollständig befriedigt. Es kann durchaus Versuche oder Teillösungen geben, aber keine vollständige Lösung.

    Meine Problemlösung muss 3 Faktoren enthalten

    1. Meine Problemlösung muss meinem potentiellen Zielkunden einen deutlich höheren Nutzen bieten als er jetzt bereits hat. Das bedeutet er muss nach dem Kauf oder nach dem Benutzen des Produkts -/ Dienstleistung mindestens eine große „Leidensminderung“ erleben. Im optimalen Fall erreicht das Produkt die Befriedigung des Bedürfnisses und löst das Problem vollständig.

    2. Meine Problemlösung muss einfach verständlich und einfach umsetzbar sein.

    3. Meine Problemlösung muss außergewöhnlich und einzigartig sein und sich deutlich von anderen Anbietern abheben. Dies geht am besten durch die Betonung der USPs warum dein Produkt, das Problem vollständig löst. Voraussetzung hier ist aber wieder der hohe Kundennutzen.

    Erst wenn diese Faktoren erfüllt sind würde ich ein MVP erstellen.

    Grüße

    David

    PS: Ist das S7 Note ein MVP? ;-))
  • Hi David,

    danke dir! Oh ja, das stimmt! Toller Mini-Artikel hier, dir dir bei allen Punkten zu.

    PS: Keine Ahnung! ;)
  • Hallo Vladislav,

    Du bezeichnest es als Lean, ich sage mir immer, nutze das KISS-Prinzip: Keep it simple and stupid. O. k., es gibt sicherlich schönere Interpretationen für KISS. Als ich noch im Angestelltenverhältnis war, hatte mein ehemaliger Chef immer gesagt: "Jedes Konzept, dass sie nicht auf einer A4 Seite zusammenfassen können, ist zum Scheitern verurteilt."
    Es muss einfach sein. Gerade wenn mehrere Menschen an einem Projekt arbeiten, ist es wichtig, dass wirklich alle die Prinzipien, Regeln und das Ziel klar verstanden haben. Jeder sollte es in wenigen Worten wiedergeben können. Das klingt oft wie eine Selbstverständlichkeit; die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Realität oft anders aussieht.

    Jeder Unternehmer bzw. Selbstständige sollte diese Übung für sein eigenes Unternehmen durchführen: Kann ich meine Geschäftsidee in 2-3 knackigen Sätzen wiedergeben?

    Ich selbst kann ein Lied davon singen (leidiges Lied). Aus einer sehr interessanten Idee, habe ich ein viel zu komplexes Monstrum gebaut, das ich schlussendlich nicht zur Marktreife brachte. Ich habe mich mit Technik beschäftigt, mit Konzepten, mit Modulen, was weiß ich nicht alles, von verschiedensten Anbietern, und konnte mich nicht auf das Wesentliche fokussieren. Mit dem Ergebnis: dass ich gar nichts erreicht habe.

    Ich habe dann wie ein Chirurg alles "weggeschnitten", was nicht mit der Kernaufgabe zu tun hatte. Zugegeben, das war nicht leicht. Ich glaube, wir haben alle genügend Zeitmanagement Literatur gelesen, und uns alle mit der Thematik beschäftigt, wie wir den am besten priorisieren und unsere Zeit einteilen sollten.

    Ich habe aber nicht nur vermieden, mich um Aufgaben zu kümmern, die mit meiner eigentlichen Sache nichts zu tun haben.

    Wesentlich schwerer war, mich auf die wesentlichen Sachen im Geschäftsalltag drumherum zu beschränken. Gerade bei Unternehmern und Selbstständigen ist die Trennung zwischen Arbeitszeit und privater Zeit nicht einfach.

    Gerne nutzen wir auch einmal die Abendstunden, wenn die Familie zur Ruhe gekommen ist. Schaut man dann einfach einen Film, den man schon dreimal gesehen hat? Liest man dann einfach einen Roman? Sicherlich: jeder muss für sich die passende Balance finden. Wenn man jedoch spürt, dass man innerlich nur noch unruhig wird, das eigentliche Ziel in immer weitere Ferne rückt, die Aufgabenliste immer länger, dann machen wir auf jeden Fall etwas falsch.

    Noch ein Gedanke zur Überprüfung, ob eine Geschäftsidee Gut ist oder nicht:

    Ich kann dir nur Recht geben. Wer eine neue Idee hat, sollte sich nicht scheuen, die Idee mit zahlreichen Experten zu diskutieren. Wenn schon die Idee niemanden begeistert, kann man sich sicher sein, dass man auf dem Holzweg ist. Nun kann es aber sein, dass eine Idee richtig gut ist, dennoch keinen Anklang findet.

    Oft kommt es auch darauf an, mit wem man spricht. Meine Geschäftsideen werden zum Beispiel in der Familie eher kritisch gesehen. "Kann man denn damit Geld verdienen?", heißt es dann.
    Die Welt des Internets und die Möglichkeiten werden in meiner Familie immer noch als abstrakt wahrgenommen. Sie sind nicht greifbar, wie ein real existierendes Produkt.

    Wie also kann man wirklich testen, ob eine Geschäftsidee gut ist? Aus meiner Sicht ist das relativ einfach: die erste Gesprächsgruppe sollten andere Unternehmer sein. Unternehmer ticken einfach anders. Das ist meine Erfahrung. Sie haben eine andere Sichtweise auf die Dinge. Natürlich nicht wildfremde, denen man nicht vertrauen kann. Befreundete Unternehmer können durch Ihre Sichtweise die möglichen Risiken besser relativieren.

    Die zweite wesentliche Gesprächsgruppe, sollten mögliche Kunden sein. Wie nehmen die Kunden diese Geschäftsidee auf? Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass ich in den Gesprächen mit verschiedenen Interessenten weitere Zielgruppen (bzw. Buying Personas) identifizieren konnte, die ich so noch gar nicht auf dem Radar hatte.

    Meine Erfahrung ist, dass Freunde und Familie sich nur bedingt zum Testen einer Geschäftsidee eignen. Oft wollen diese einen nicht vor den Kopf stoßen, reden einem lieber gut zu, statt harte Kritik zu äußern. Manchmal sind Sie - wie bei mir - auch einfach zu weit weg von der Materie ;).

    Viele angehende Unternehmer machen sich darüber Gedanken, dass eine Idee von irgend jemanden auch geklaut werden könnte, imitiert und umgesetzt werden könnte. Noch bevor man selber erfolgreich das Unternehmen aufgebaut hat.

    Bei einem kann man sich sicher sein: wenn man selbst auf diese Geschäftsidee gekommen ist, dann wird über kurz oder lang irgendjemand anderes auf dieser Erde die gleiche Idee haben. Die Entwicklung des Dieselmotors ist ein Paradebeispiel.

    Wenn man also merkt, dass die eigene Idee Zuspruch findet, dann sollte man sich möglichst daran machen, sofort ein MVP auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen sollte daraus wachsen. Dadurch erfahre ich z.B. zahlreiche Informationen, die ich sonst bei der Entwicklung im stillen Kämmerlein nicht gehabt hätte.

    Ich wünsche euch auf jeden Fall sehr viel Erfolg mit der neuen Plattform. Ich habe mir schon einige Notizen gemacht, und werde eure Plattform auch in meinem Blog ansprechen.

    Umsatz sei mit euch

    Euer Vertriebsmönch
    René
  • Hi René,

    oh ja, Lean hat viel mit Einfachheit zu tun. Generell gibt es nicht besseres als Simplicity, oder?

    Solche Geschichten stimmen einen immer traurig, aber zeigen die bittere Wahrheit auf.

    Das Lean Startup zu leben ist schwierig. Aber es ist der einzig richtige Weg.

    Stimme dir mit den Gesprächsgruppen voll zu. Handhabe ich genau so.

    Danke für die Glückwünsche und den langen, durchdachten Kommentar! Wenn du dafür noch irgendwas brauchst, meld dich ruhig!

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